Luftmonitoring in Tuzla Rapport

Luftmonitoring in Tuzla Rapport
Die Tuzlaer haben recht zu wissen (Januar – Juni 2006.)

Zentrum für Umweltschutz und Energie Tuzla (UEZTZ) ist eine professionelle Nichtregierungsorganisation, die durch Ausbildung, öffentliche Arbeit und Implementierung der Projekte eine nachhaltige Entwicklung in Bosnien und Hezegowina im Umweltschutz- und Umweltförderungsbereich anregt.

In der Stadt Tuzla sind 5 Messstationen für Kontrolling der Luftqualität instaliert worden. Einmal monatlich haben die Bürger durch Medien Informationen über Luftqualität bekommen. Diese Informationen sind für einen gewöhnlichen Bürger nicht ganz verständlich. In den kritischen Fällen auch gibt es keine spezielle Informierungsweise und kein Unternehmen von Gesundheitsmassnahmen.

Durch dieses Projekt wollten wir erreichen, dass die Bürger öfter eine klare, verständliche Information über Luftqualität bekommen.

Gründung und arbeit der Arbeitsgruppe

Am 26.01.2006 wurde ein Treffen mit dem Vertreter der öffentlichen Gesundheitsamt TK stattgefunden und eine weitere Mitarbeit abgemacht.

Am 30.01.2006 wurde ein Treffen auf der Fakultät für Technologie der Universität in Tuzla bei dem Professor Suljkanovic Midhat stattgefunden. Professor Suljkanovic hat gesagt, dass er an der Aktivitäten der Arbeitsgruppe teilnehmen möchte.

Am 01.02.2006 wurde eine schriftliche Mitteilung an das Ministerium für Raumplanung und Umweltschutz in TK gerichtet mit dem Ziele der Präsentierung des Projektes und einer potentiellen Mitarbeit im Rahmen der Arbeitsgruppe.

Am 01.02.2006 wurde ein Zirkularbrief an die Gemeinde Tuzla, Medienhäuser in TK, Heizkraftwerk Tuzla (TE TZ) und NGO-Sektor geschickt.

Am 09.02.2006 wurde eine schriftliche Mitteilung an das Ministerium für Raumplanung und Umweltschutz gerichtet wegen des Zutrittes dem Bericht über Luftkontrolling für das Jahr 2004 und der Vorschrifft über Luftqualität, die durch die Vertreter dieses Ministeriums zum ersten Treffen der Arbeitsgruppe geschickt wurden.

Am 10.02.2006 wurde der erste Treffen der Arbeitsgruppe für Luftmonitoring im Rahmen des Projektes „Die Tuzler haben recht zu wissen“ stattgefunden. Mehr über diesem Treffen befindet sich im Sitzungsbericht.

Am 14.02.2006 wurde eine Mitteilung an das Ministerium für Raumplanung und Umweltschutz in TK gerichtet wegen der Zustellung der Tagesdaten über die Luftverschmutzung.

Am 16.02.2006 wurde ein Treffen mit den Vertretern von OSCE stattgefunden, auf dem ihre Teilnahme am Projekt betrachtet wurde. Mehr darüber befindet sich im Annex.

Am 23.02.2006 wurde das zweite Treffen der Arbeitsgruppe für Luftmonitoring stattgefunden. Auf dem Treffen wurde der neue Plan mit Interventmassnahmen und potentielles Muster für Luftqualitätsresultate besprochen.

Am 06.03.2006 wurde ein Treffen mit den Vertretern des Insituts für die öffentliche Gesundheit stattgefunden. Auf dem Treffen wurde die Möglichkeit betrachtet, wo dieses Institut eine Anstalt wäre, die solche Informationen und Daten über Luftqualität bekommen und in einer klaren, annehmbaren Form für die breitere Öffentlichkeit vorbereitet würde.

Am 10.04.2006 wurde ein Treffen der Arbeitsgruppe stattgefunden. Das Ziel war – Vorbereitung der Materialien für das Treffen im zuständigen Ministerium.

Am 12.04.2006 wurde eine schriftliche Mittteilung an das Ministerium für Raumplanung und Umweltschutz gerichtet mit dem Ziele eines gemeinsamen Treffens betreffs der Öffentlichkeitsinformierung.

Am 10.05.2006 haben wir eine Rückmitteilung vom Ministerium bekommen. Es wurde ein Treffen für 18. Mai verabredet.

Am 18.05.2006 wurde ein Treffen im Ministerium für Raumplanung und Umweltschutz stattgefunden. Auf dem Treffen wurde ein neues Model für die Informierung der breiteren Öffentlichkeit besprochen. (Mehr Informationen im Bericht von der Sitzung.)

Am 05.06.2006 wurde ein Treffen im zuständigen Ministerium abgehalten, wo endlich definiert wurde, welche Veränderungen wird das Ministerium machen, um die breitere Öffentlichkeit besser zu informieren.

Informationen über die Mitteilungen und stattgefundenen Treffen befinden sich im Annex, Abschnitt „Bildung und die Arbeit der Arbeitsgruppe“

Sammeln der Informationen über bisheriges Monitoring und Informierungsweise

Kontakte mit dem Ministerium für Raumplanung und Umweltschutz

Am 03.02.2006 wurde ein Treffen mit der Frau Jadranka Mirascic, Ministerin in der Regierungs TK, stattgefunden. Auf diesem Treffen wurde das Projekt „Die Tuzler haben recht zu wissen“ dargestellt. Es wurde abgemacht, dass das Ministerium seinen Vertreter für die Arbeitsgruppe vorschlägt.

Mehr Informationen befinden sich im Annex, Abschnitt „Infomation collecting“.

Kontakte mit Medien

In Übereinstimmung mit dem Projekt wurden in den vergangenen Tagen Interviews mit den öffentlichen Medien in der Gemeinde Tuzla gemacht. Die interviwten Medien sind auch die Medien mit dem grössten Auditorium. Es handelt sich um Television von Kanton Tuzla (TV TK), Television Tuzla (TV TZ), Slon Radio, Radio Soli, Vesta Radio.

Den verantwortlichen Personen in Medien haben wir die folgenden Fragen gestellt:

  1. Ob sie von den Zuständigen die Informationen über Luftqualität bekommen haben,
  2. Seit wann und wie oft bekommen sie diese Informationen
  3. Ob sie diese Informationen veröffentlicht haben und in welchem Termin,
  4. Ob sie gesetzlich verpflichtet sind die Informationen über Luftqualität zu veröffentlichen,
  5. Für welche Periode der Messung von Luftqualität bekommen sie Informationen,
  6. Ob sie diese Informationen immer noch bekommen, und wenn nicht, seit wann bekommen sie sie nicht
  7. Wenn sie die Informationen über Luftqualität durch Monitoring bekommen hätten, würden sie diese veröffentlichen?
Die Antworten der Zuständigen Personen in den Medien haben so gelautet:

Television TK (TV TK) – Die ersten Informationen über Luftqualität, die nach einem Monitoring bekommen worden sind, hat die Television irgendwie zur derselben Zeit bekommen als es mit dem Monitoring angefangen wurde, d.h. im Jahr 2003. Diese Informationen bekommen sie jeden Arbeitstag, d.h. nicht über Wochenende. Solche Informationen werden nach dem Tageschau um 19.00 Uhr veröffentlicht und sind für den gestrigen Tag gültig.

TV TK ist nicht gesetzlich verpflichtet diese Informationen zu veröffentlichen. Sie denken, dass sie die einzige sind, die solche Informationen veröffentlichen. Sie sind auch bereit in der kommenden Periode an die Bürger diese Informationen über Luftqualität zu geben und das machen sie so lange bis diese Informationen von Zuständigen an sie geschickt werden. Auch wenn die Zuständigen die Informationen für den laufenden Tag vorbereiten würden, hätten sie die entsprechenden Termine gefunden für all die Informationen über laufenden Zustand der Luftqualität für die Gebiete, wo die Messstationen sind.

Television Tuzla (TV TZ) – Von den Zuständigen haben sie keine Informationen über Luftmonitoring bekommen. So ist es auch in diesem Moment. Diese Television ist auch nicht gesetzlich verpflichtet Informationen über Luftqualität zu veröffentlichen. Sie hätte es aber sehr gern gemacht, wenn sie solche Informationen von den Zuständigen bekommen hätte.

Slon Radio – bekommt diese Informationen über Monitoring von den Zuständigen, veröffentlicht sie aber nicht. Im Radio wird gedacht, dass es apsurd ist die gestrigen Informationen über vergangenen Situation zu veröffentlichen. Gesetzlich sind sie auch wie die anderen Medien nicht verpflichtet solche Informationen zu veröffentlichen.

Radio Soli hat diese Informationen von Anfang des Monitorings bekommen und veroffentlicht. Diese Informationen wurden im Nachmittagstermin tagtäglich emitiert. Diese Informationen sind auch für den gestrigen Tag gewesen.
Seit etwa 5 bis 6 Monate bekommen sie diese Informationen nicht mehr, so dass sie nichts zur Veröffentlichung hatten. Zu Veröffentlichung sind sie nicht verpflichtet, hätten sie es aber gern gemacht, wenn sie von den Zuständigen die Daten wieder hätten.

Vesta Radio hat auch die Informationen über Luftverschmutzung in der vergangenen Zeit bekommen. Das geschah ert im Jahr 2004 und dauerte bis August 2005. In verschiedenen Terminen haben sie diese Informationen veröffentlicht, abhängig davon wann sie solche Informationen bekommen haben. Hauptsächlich war das in den morgendlichen Terminen.
Jetzt, wo sie solche Informationen mit den Resultaten des Monitorings nicht bekommen, wird der Liuftverschmutzungszustand nicht veröffentlicht, sie sind aber bereit das zu machen.

Aus dem Angegebenen kann man eine Folgerung schliessen; Medien sind nicht gesetzlich verpflichtet gewesen die Monitoringsresultate zu emitieren, sind aber bereit das zu tun. Etwas was noch wichtiger ist, ist die Tatsache, dass alle Medien, die Informationen über Luftkontrolling von den Zuständigen bekommen, bekommen diese Informationen von gestrigen Tag. Deswegen wollten manche Medien diese Informationen nicht weiter an die Bürger übermitteln, da diese Resultate nicht mehr relevant sind.

Durchsuchen des Internets

Beim Durchsuchen des Internets wurden mehrere Informationen über Luftmonitoring in der Region gefunden. Da sind verschiedene Berichte des Croatischen und Slowenischen Monitoring und Berichtsentwürfe gewesen. Bei einem Vergleich der Berichte von Ministerium TK und deren aus Croatien und Slowenien könnte man einen Schluss ziehen und viel lernen. Man kann klar sehen, wie das Luftmonitoring und die entsprechenden Gesetze in angegebenen Ländern ein beneideswertes Niveau haben.

Wenn es um die Luftverpester und ihre gemessenen Conzentration geht, ähnelt das Monitoring in der Nachbarschaft unserem Monitoring.

Was das Luftmonitoring in den BH Städten betrifft, ist es schwer irgendwas im Internet zu finden, so dass wir, im Moment, ausser der Gesetze, nichts Konkretes haben, was uns den Luftsqualitätszustand zeigen könnte.

Vorbereitung und befragung der Bürger von Tuzla

Vorbereitung einer Umfrage

Am 03.02.2006 hat Koordinator des Projektes eine Umfrage vorgeschlagen und dem Teams zur Betrachtung gegeben.
Am 08.02.2006 wurde der Vorschlag ins Büro des REC geschickt
Am 09.02.2006 wurde nach der Annahme des Vorschlags von REC eine Umfrage gebildet
Am 10.02.2006 wurde diese Umfrage auf der Sitzung der Arbeitsgruppe präsentiert und wieder bearbeitet
Am 10.02.2006 wurde mit der Distribution von Umfrageblätter angefangen

Bei der Durchführung der Umfrage wurden UEZ Team und vier Volontäre eingeschlossen.

Resultate der Umfrage

Die Umfrage wurde in der Gemeinde Tuzla an 600 Personen mit der Methode des zufälligen Musters durchgeführt.

Vvorbereitung und Distribution der Promomaterialien

Februar – ein Flugblatt über Gesetz über Freiheit des Informationenzugangs

Am 10.03.2006 wurde 1000 Flugblätter über Gesetz über Freiheit des Informationenzugangs gedrückt. Diese wurden bei den Strassenkampagnen, Seminaren und anderen wichtigen Treffpunkten, aber auch durch Postkästen verteilt.

Die Broschüre über Luftqualitaet wird nicht gedrückt, weil die Luftqualitäskategorie aufgehoben wurde, so dass die neuen Blätter im Einklang mit jetztigen Informierungsweise über Luftqualität sein werden.

Am 16.05.2006 wurde 2160 Stück Laflets zum Thema „Luftverpester und gesundheitliche Risikos“ gedrückt. Das Material wurde während des Seminars über Gesundheit, der Strassenkampagnen und Regionalsitzung in Budva distribuiert.

Exemplar von der Broschüre befindet sich im Annex.

Aausbildung durch Workshops

Am 23.02.2006 wurde das erste Workshop mit dem Thema „Luftverpester, die durch das Verbrennen der fosielen Brennstoffe in den Heizkraftwerken, einzelnen Feuerräumen und Verkehr entstanden sind“ stattgefunden. Auf dem Workshop haben 16 Personen teilgenommen. Der Vortragende war professor Begic Sabit von der Fakultät für Technologie.

Am 07.03.2006 wurde ein zweites Treffen der Arbeitsgruppe mit dem Thema „Was in der Luft wird nicht gemessen, man sollte aber gemessen worden?“ stattgefunden. Auf dem Workshop haben 13 Personen teilgenommen. Der Vortragende war Professor Midhat Suljkanovic.

Am 25.04.2006 wurde ein ganztätiger Workshop mit dem Thema „Zutritt den Informationen im Umweltbereich“ stattgefunden. Dieser Workshop wurde mit der Unterstützung von den REC – Vertretern stattgefunden, was einen grossen Einfluss auf den Erfolg des Workshops hatte. Auf dem Workshop haben 21 Personen aus den Regierungs- und Nichtregierungssektoren, Schulen und den anderen interessierten Akteuren teilgenommen.

Am 16.05.2006. wurde ein Workshop stattgefunden mit dem Thema “Luftverpester und gesundheitliches Risiko“. Auf dem Workshop haben 16 Personen teilgenommen. Die Vortragende war Dr. Nihada Ahmetovic.

Am 17.05.2006 wurde ein Workshop für die Schüler der fünften und der sechsten Klasse der GS „Mejdan“ stattgefunden. Diese Schüler haben an den Strassenkampagnen im Rahmen dieses Projektes teilgenommen. Das Thema des Workshops war „Verschmutzung und Luftmonitoring“. Es waren 57 Schüler und eine Lehrerin anwesend. Die Vortragende war Ajsa Klopic.

Am 08.06.2006 wurde ein Workshop für die Schüler der GS „Mramor“ stattgefunden. Auf dem Workshop haben 27 Schüler und eine Lehrerin teilgenommen. Die Vortragende war Ajsa Klopic.

Am 14.06.2006 wurde ein Workshop für die Schüler der siebten Klasse der GS „Mejdan“ stattgefunden. Diese Schüler haben auch an den Kampagnen teilgenommen und Interesse gezeigt etwas mehr über Luftverschmutzung und –monitoring in TK zu erfahren. Auf dem Workshop haben 24 Schüler und eine Lehrerin teilgenommen. Das Worksop hat Ajsa Klopic geleitet.

Mehr Informationen über Workshops befindet sich in Sonderberichten im Annex, Abschnitt „WORKSHOPS“.

Strassenkampagnen

In der zweiten Hälfte des Februars wurde mit den Vorbereitungen für Plakats für die Strassenkampagnen angefangen. Es wurde eine Mitarbeit mit den potenziellen Schulen, die an den Kampagnen teilnehmen könnten, gemacht. Die Lehrer aus diesen Schulen haben aktiv an der Ausbildung im Rahmen des Projektes teilgenommen.

Am 28.02.2006 wurde ein Treffen mit den Vertretern von Radio Kameleon stattgefunden. Sie haben kostenlos 5 Bilbordsplätze für Plakate angeboten. Es wurde auch eine Radiokampagne mit Ausarbeitung und Emitierung von Jingls und Sendungen verabredet. Es wurde ein Jingl vorbereitet.

Am 15.03.2006 wurden gleichzeitig mit der Radiokampagne 5 Bilbords gedrückt und auf oft frequenten Plätzen in der Stadt aufgestellt.

Am 30.03.2006 wurden T-Shirts gekauft und beschriftet. Diese T-Shirt werden während der Strassenkampagnen getragen. Am 07.04.2006 wurde die erste Strassenkampagne stattgefunden. An der Kampagne haben 23 Personen teilgenommen. Die Teilgenommenen sind die Vertreter des Zentrums (die Angestellten und die Volontäre) und die Schüler mit den Lehrern aus der Schule „Mejdan“ gewesen.

Mit den gleichen T-Shirts mit Transparenten und Parolen hat die Gruppe einen langsamen Spaziergang durch Stadtzentrum in Tuzla gemacht, auf viel frequentnen Plätzen stehengeblieben und die Flugblätter mit dem Gesetz über Freiheit des Informationenzugangs verteilt.

Das Geschehen selbst wurde mit verschidenen Komentaren der Fussgänger gefolgt und ein mittelalterlicher Mann mit seinen Worten, “Jede Achtung, Kinder!“, war direkt.

Diese Kampagne wurde mit Medien gefolgt (4 Radio Interviews und 1 TV Interview).

Am 21.04.2006, anlässlich des Tages der Planeten Erde, wurde die zweite Strassenkampagne im Rahmen des Projektes stattgefunden. An dieser Kampagne haben 29 Personen teilgenommen; die Angestellten des Zentrums, Volontäre von UEZ TZ und die Schüler aus den Grundschulen „Jala“, „Mejdan“ und „Slavinovici“. Bei dieser Gelegenheit wurden verteilt die Flugblätter über Luftverpester, die im Rahmen eines anderen Projektes mit dem Thema Luftverschmutzung gedrückt worden sind. Diese Kampagne wurde mit Medien gefolgt (2 Radio- und 1 TV Interview).

Am 05.06.2006, anlässlich des weltweiten Umweltschutztages wurde die dritte Strassenkampagne stattgefunden. Auf der Kampagne wurden 20 Personen teilgenommen; Angestellten und Volontäre des Zentrums, Schüler aus der GS „Jala“, Vertreter der Nichtregierungsorganisationen Eko-zeleni Tuzla, Referentna grupa und Vesta.

Auf dieser Kampagne wurde die Luftverschmutzung in Tuzla und der Bedarf an einer besseren Informierung betont. Diese Gelegenheit wurde auch für die Ekomitteilungen an die politischen Parteien in BH ausgenutzt. Dieses Jahr ist Wahljahr und wir wollten einen Druck auf die Regierung machen etwas Konkretes in ihre Vorwahlsprogramme einzuschliessen.

Fotos und die Listen mit den auf diesem Geschehen Teilnehmenden befindet sich im ANEX unter dem Abschnitt „Strassenkampagnen“.

Kontinuierende Medienkampagne

Von Anfang an hat das Projekt wegen der mit sich tragenden Aktualität ein grosses Interesse bei den Medien erweckt. Jedes Jahr in derselben Zeit (Herbst – Frühling) wird dieselbe Geschichte über Luftverschmutzung erzählt, es wird aber nichts unternommen. Obwohl die Information über unserer Kampagne den Medien nicht direkt geschick wurde, hat sie wie eine Bombe unter ihnen erschallt, so dass wir in einer kurzen Periode eine Gelegeheit hatten das Projekt allen, von lokalen bis zu staatlichen Radio- und TV Medien zu präsentieren.

22.01.2006 Dzemila Agic im Tageschau RTV TK,
26.01.2006 Präsentierung des Projektes in der Sendung Radio Soli „Für und wider“, Sabina
30.01.2006 Artikel in der nationalen Tageszeitung „Oslobodenje“
30.01.2006 WEB Artikel Die Ökologen glaben an die Regierung nicht“ – www.tuzlarije.net
31.01.2006 Beitrag im Tageschau , Radio Tuzla, Sabina
01.02.2006 Präsentierung des Projektes in der Sendung „Schwarz und weiss“, TV Slon extra, Sabina
01.02.2006 Beitrag in der Sendung „Thema des Tages“, MB Radio, Sabina
06.02.2006 Präsentierung in der Sendung „Eko oko“, Vesta Radio, Sabina
06.02.2006 Beitrag im Radio Gracanica, Sabina
07.02.2006 Präsentierung des Projektes im morgigen Programm RTV TK, Sabina
07.02.2006 SJ, Gast im Radio TK
07.02.2006 SJ, Gast im Radio Tuzla, „Tuzla im Spiegel“
10.02.2006 Erklärung für Radio Kameleon über das erste Treffen der Arbeitsgruppe
10.02.2006 Erklärung für TV Tuzla, Dzemila
10.02.2006 Radio Tuzla, Dzemila
10.02.2006 Sendung über Luftverschmutzung, Professor Begic, Radio Vesta
13.02.2006 Präsentierung des Projektes im Morgensprogramm FTV, Dzemila
21.02.2006 Veröffentlichung des Webartikels, www.ceetz.org
22.02.2006 Veröffentlichung des Webartikels, www.ekomrezabih.net
03.03.2006 Präsentierung der Projektaktivitäten, TV Tuzla, Sabina
09.03.2006 SJ, Gast im Morgensprogramm Radio und TV TK, Präsentierung der Aktiviteten
09.03.2006 Veröffentlichung des WEB Artikels „Was atmen die Tuzler ein?“, www.tuzlarije.net
10.03.2006 Präsentierung des Projektes für Radio „Stari grad“ Sarajevo
31.03.2006 Beitrag in der Sendung „Sveznadar“, föderales Radio
07.07.2006 Erklärung über Umfrage für Radio Kameleon, Sabina
07.04.2006 Interview für Radio Soli, Sabina
07.04.2006 Interview für Radio Vesta, Sabina
07.04.2006 Interview für RTV TK,Sabina
07.04.2006 Erklärung für Radio Tuzla, Sabina
13.04.2006 Veröffentlichung des WEB Artikels über Resultate der Umfrage auf zwei Webseiten www.ceetz.org und www.ekomrezabih.net
21.04.2006 Erklärung für Radio Tuzla, Ajsa
21.04.2006 Erklärung für Radio Vesta, Ajsa
21.04.2006 Interview für RTV TK, Ajsa
03.05.2006 Radiosendung über Projektaktivitäten, Radio Soli, Sabina
12.04.2006 Veröffentlichung des WEB Artikels über Unterstützung von REC auf dem dritten Workshop im Rahmen des Projektes, www.ceetz.org und www.ekomrezabih.net
15.05.2006 Veröffentlichung des WEB Artikels über Strassenkampagnen, www.ceetz.org und www.ekomrezabih.net
05.06.2006 Präsentierung der Kampagne im Rahmen der Sendung „Zive slike ljeta“, RTV TK, Sabina

April – Mai – Juni Radio Jingl im Radio Kameleon wurde emitiert.

Jingl und die Aufnahmen von Radiosendungen, die wir bekommen haben, befinden sich auf CD in der Beilage. TV Aufnahmen sind auf DVD, auch in der Beilage.

Bewertung der Effizienz und der erworbenen Resultate

Im Vergleich zu dem, was es geplant wurde, sind die Resultate des Projektes befriedigend.
Es wurde Kontakt mit der Gemeinde Tuzla geknüpft, mit dem Ministerium für Raumplanung und Umweltschutz TK, Institut für öffentliche Gesundheit, der Universität in Tuzla, OSCE in Tuzla, den Grundschulen „Mejdan“, „Pasci“, „Jala“, „Mramor“, mit den Medien und interessierten NGO-s durch die Arbeit in der Arbeitsgruppe und Teilnahme an den Strassenkampagnen.

Die 4 stattgefundene Treffen der Arbeitsgruppe für Luftmonitoring haben gezeigt, dass die Leute neben der tagtäglichen Verpflichtungen doch die Zeit finden für so wichtige Sachen, wie Luftqualität in Tuzla und ihre Einfluss auf die Gesundheit. Alle Teilnehmenden haben ihren Beitrag geleistet und sind bereit weiter in der Arbeitsgruppe für das allgemeine Wohl tätig zu sein, weil nur mit gemeinsamen Kräften könnten Probleme gelöst werden.

Bisherige monatliche Informierung über Luftqualität auf der Webseite der Regierung TK (www.vladatk.kiasm.ba) wurde durch einen tagtäglichen Bericht auf dieser Seite getauscht. Das ist das Resultat unserer Aktivitäten und des Druckes.

Die Begegnungen mit der Arbeitsgruppe, mit dem Ministerium für Raumplanung und Umweltschutz und auch die ausgesprochenen Wünsche der Bürger bei der Umfrage und Workshops haben mit einer Verabredung resultiert, nach der das Ministerium seine bisherige Berichte verbessern und der breiteren Menschengruppe anpassen wird.
Die Arbeitsgruppe hat AQI System der Präsentierung von Resultaten der Luftqualität und die Ausarbeitung eines TV Bulletins vorgeschlagen. Ministerium hat sich aber entschieden seine bisherige Form der Benachrichtigung zu behalten mit einer Veränderung bei der Einführung der Farbe für die entsprechenden Luftverschmutzungskategorien, so dass es einfacher für die breitere Öffentlichkeit wird dem Monitoring zu folgen. Der Meinung des Ministeriums nach, sind eine längere Zeit und ein teueres Softwarepaket für die Ausarbeitung des TV Bulletins notwendig.

Es wurde ein Treffen mit dem Operativstab, der für die Unternehmung von Massnahmen in ausserordentlichen Situationen veratwortlich ist, iniziert.

Ministerium unterstüzt die Idee der Verbreitung des Monitorings auf die zusätlichen Luftverpester, besonders auf aromatische Wassserkarbonate.

Da die Vertreter der Arbeitsgruppe durch ihre Arbeit Aktivitäten promovieren, leisten sie ihren Beitrag dem Projekt.

Frau Ahmetovic, die Vertreterin des Instituts für öffentliche Gesundheit, als einzige Vertreterin aus der Föderation BH, hat unsere Arbeit auf der Versammlung „Die erste wissenschaftlich-fachliche Konferenz mit einer internationallen Teilnahme – Luftschutz und Gesundheit“ vorgestellt. Diese Konferenz wurde von Institut für Umweltschutz, Ökologie und Informatik in Banja Luka (20. und 21.03.2006) organisiert. Auf diese Weise wurde unsere Mühe vorgestellt durch Kampagne eine bessere Informierung der Bürger auf dem nationallen Niveau zu erreichen.
Frau Mujezinovic von Radio Kameleon hat uns ermöglicht kostenlos die Plätze für Bilbords zu bekommen, was einen grossen Einfluss auf die Leute hatte.
Frau Delic von TV TK hat regelmässig ein Team geschickt um allen wichtigen Aktivitäten am Projekt zu folgen.

Die durchgeführte Umfrage hat gezeigt, dass 76% der Befragten weiss schon, dass ein Luftqualitätsmonitoring besteht; 50% von ihnen versteht aber die angegeben Informationen nicht.

98% der Befragten meint, dass es eine öffentliche Veröffentlichung der Resultate, hauptsächlich durch Radio und TV, notwendig ist.

68% der Befragten weiss nicht, dass ein Gesetz über die Freiheit der Informationenzugang besteht, so dass 73% der Befragten keine Informationen gesucht haben. Von denen, die eine Information doch gesucht haben, in 83% der Fälle sind sie mit den bekommenen Informationen nicht zufrieden gewesen.

83% der Befragten fühlt sich nicht sicher und geschützt in Tuzla, wenn es um die Luftverschmutzung geht.

Da unsere Umfrage gezeigt hat, dass die meisten Bürger das Gesetz über die Freiheit der Informationenzugang nicht kennt, ist es eine ausgezeichnete Gelegenheit die Flugblätter zu diesem Thema zu distribuieren.

Von den geplanten vier, wurden sieben Workshop stattgefunden.

Die ersten zwei Workshop haben die beachtlichen Fachleute von der Fakultät für Technologie der Universität in Tuzla geleitet. Auf den Workshops wurde betont, wie es notwendig ist das bestehende Monitoring zu verbessern und mit Kontrolling von entsprechenden krebserzeugenden Luftverpester zu verbreiten.

Das dritte Workshop wurde organisatorisch von der Seite von REC unterstützt, so dass es eine Gelegenheit war etwas Neues aus dem Bereich unserer Gesetzgebung zu erlernen.

Das vierte Workshop war das interessanteste für die Leute, weil Gesundheit etwas was am wichtigsten ist. Broschüren, die für diese Gelegenheit gemacht wurden, wurden bei den Strassenkampagnen verteilt. Resultat war ein grosses Interesse der Öffentlichkeit für dieses Thema, was sie mit der Suchung von zusätzlichen Flugblätter gezeigt hat.

Nach dem Vorschlag des Ministeriums das Bulltin nicht zu machen, ist etwas von geplanten Mittel übriggeblieben. So haben wir uns entschieden diese Mittel für die Ausbildung in den Schulen (sie haben daran ein Interesse gezeigt) auszunutzen. So wurden noch drei Workshops in den Schulen stattgefunden. Es handelt sich um die Schulen, die an den Strassenkampagnen und in den Arbeitsgruppen teilgenommen haben.

Am Projekt wurde insgesamt 178 Personen, von denen 108 Kinder, durch die Workshops ausgebildet.
Das emitierte Jingl hat der breiteren Öffentlichkeit ermöglicht sich mit der Kampagne kennenzulernen und sich der Kampagne einzuschliessen.

Die in der Stadt aufgestellten Bilbords haben eine klare Botschaft, die die Bürger erkannt und sich gemeldet haben eine Information über Kampagne und Luftverschmutzung suchend.

Von Anfang des Projektes an wurde das Projekt von Medien gefolgt.

Die bisjehrigen Medienauftritte:

Probleme während des Projektes

Probleme die sich im Projekt gezeigt haben sind die, die mit der Strassenkampagne und Informationen über Luftqualitätmonitoring verbunden sind. Da die Informationen bis zur Mitte des Februars nur einmal monatlich präsentiert wurden, hatten wir keine Möglichkeit tagtäglich die Luftverpester zu folgen und bei einer Überschreitung die Strassenkampagne zu organisieren.

Als die Resultate tagtäglich gezeigt wurden, haben wir ein anderes Problem gehabt. Montags werden die Informationen für drei Tage, d.h. für Freitag und das Wochenende veröffentlicht und die analisyrten Diagramme zeigen, dass wir oft am Wochenende die erhöhte Concentration der Luftverpester haben. Der Meinung der meisten nach, arbeitet die Inspektoren am Wochenende nicht, so dass die Fabriken diese Tatsache missbrauchen. Ausserdem werden im Moment die wichtigsten Luftverpester für diese Jahreszeit (SO2, NO2 und PM) auf den wichtigsten Stationen wegen der technischen Probleme nicht gemessen.

Die langsamen Antworten von der Seite der Regierungsorgane auf unsere Mitteilungen haben auch manche unserer Aktivitäten verlangsamt.

Tuzla, Juli 2006                                                             Bericht geschrieben von Sabina Jukan